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Der Bericht in der IVV-Wanderzeitung

Zwei Wanderfreaks in England und Irland

von Andreas Häußer

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Nach achtjährigem Wandern in ganz Europa war es einer meiner größten Wünsche, einmal auf den Inseln zu marschieren. Nachdem ich einen guten Freund überreden konnte, mitzukommen, stand der Fahrt somit nichts mehr im Wege. Wir starteten unsere Tour Anfang Juni und legten Paris als ersten Zwischenstop fest. Die Stadt war wirklich Spitze! Eiffelturm, Notre Dame und all die weltberühmten Sehenswürdigkeiten schlugen uns in ihren Bann. Doch Frankreich war nicht unser Hauptziel und so ging es dann auch gleich weiter nach Calais. Das Fährschiff nach Dover benötigte nicht einmal eineinhalb Stunden. Kaum waren wir jedoch in England, empfing uns bereits das berühmt-berüchtigte Regenwetter. Trotzdem fuhren wir zuerst einmal nach London. London ist ein unbedingtes Muß, doch standen nicht die Großstädte im Mittelpunkt der Fahrt, sondern das Wandern. Darum ging es auch gleich weiter Richtung Stamford. Stamford ist ein verschlafenes Städtchen, das für seine phantastischen Steinhäuser weit bekannt ist. Hier ist ein 10 Kilometer langer Rundwanderweg zu finden, der das ganze Jahr über geöffnet ist. Der Start ist im Stamford Museum, direkt neben dem Informationshäuschen. Die Wanderung war recht schön, doch mutete die Wegbeschreibung eher wie eine Pfadfinderschnitzeljagt an. Aber irgendwie fanden wir die Strecke und schließlich auch das Ziel. Im Ziel mußten wir dann zwei Fragen beantworten, die beweisen sollen, daß wir auch wirklich gewandert waren. Ich glaube jedoch, daß wir auch ohne diese Prozedur den Stempel bekommen hätten. (So ehrlich wie wir aussehen!?) Als nächsten Wanderstop hatten uns Manchester mit dem "Irwell Valley Walk" erausgesucht. Ein Marsch, der uns 12 Kilometer durch das Irwell Tal führte. Wie ich dem Gästebuch entnehmen konnte, waren wir seit vier Monaten wieder die ersten, die hier gelaufen sind. Nach diesen Wanderungen war das nächste Ziel Liverpool, der "Birthplace of the Beatles". Penny Lane, Strawberry Fields und hunderte Sehenswürdigkeiten erinnerten dort auf Schritt und Tritt an die vier phantastischen Musiker. Nach zwei Tagen Aufenthalt ging es dann endlich weiter auf die grüne Insel Irland. Die Fährfahrt von Holyhead nach Dublin dauerte knapp dreieinhalb Stunden. In Dublin angekommen standen wir erst einmal vor einem Problem. Wir mußten Reg Norton finden, der den 20 Kilometer langen "Dublin City Ramble" betreut. Nach 20maligem Nachfragen kamen wir endlich der Sache näher. Mein Spezl wartete im Auto und ich ging zu Fuß das Viertel ab, in dem er wohnen sollte. Dieses Viertel erinnerte mich jedoch mehr an die Bronx in New York als an einen ruhigen Vorort von Dublin. Überall Müll und Jugendbanden, insgesamt ein heißes Pflaster. Hier schauten sich sogar die Hühneraugen um, damit nichts passiert. Schließlich fand ich dann das Haus, das bereits durch sein gepflegtes Äußeres von den anderen abstach. Doch kaum hatte ich geklingelt saß ich schon im Kreis der Familie bei einer Tasse Tee. Ich würde auf eine Art und Weise begrüßt, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte. Mein Freund fuhr dann den Wagen direkt vor das Haus, um ihn besser im Auge halten zu können. Eigentlich wollten wir uns ja nur die Startkarten abholen und uns dann einen Campingplatz suchen. Die Familie hatte jedoch schon beschlossen, daß wir für ein paar Tage bei ihnen wohnen sollten. Am gleichen Abend ging es dann zusammen in einen echt irischen Pub, wo man sich bei einen Guinness näher kennenlernte. In der Nacht schliefen wir wie Könige, ich weiß allerdings nicht, ob daran das Bett oder der Guinness schuld war ...

Am nächsten Tag wollten wir dann auf den Rundwanderweg gehen, doch Reg bot sich als Führer an, um uns Dublin von seiner schönsten Seite zu zeigen. Zuvor mußte er jedoch einen freien Tag von der St. Raphaels Catholic School beantragen, wo er als Hausmeister tätig ist.
Als die Schwester Oberin den

 

 

Grund dafür erfuhr, war das kein Problem mehr. Dafür mußten aber mein Spezl und ich in eine Mädchenklasse gehen. Wann sind schon mal zwei Burschen aus Deutschland da, die man exclusiv über das politische Geschehen ausfragen kann? Nach dem zweistündigen Gespräch, in dem außer über Politik auch über Fußball und natürlich das Wandern gesprochen wurde, verließen wir die Klasse und machten uns dann mit Reg endlich auf dem Weg. Kathedralen, Märkte, Parks, die Guinness Brauerei und noch eine archäologische Ausgrabungsstätte rundeten diese Excursion vollends ab. Leider vergingen die Tage wie im Fluge und schon hieß es wieder Abschied nehmen. Als Abschiedsgeschenk erhielten wir dann noch einen selbstgeschnitzten Wanderstock und eine Medaille des Wanderclubs. Als wir dann heimfuhren, wurde uns klar, daß wir wahre und liebgewonnene Freunde verließen. Auf der Heimfahrt wanderten wir dann noch den 17 Kilometer langen Stonehenge Marsch von Amesbury. Dieser ist ebenfalls sehr schön und weiterzuempfehlen. Von Dover ging es dann wieder nach Calais und über Belgien zurück nach München. Insgesamt war die ganze Fahrt ein Erlebnis, doch der Höhepunkt war eindeutig in Dublin/Irland, wo wir bei dieser Super-Familie wohnen durften. Mein nächstes Urlaubsziel steht auch schon fest: Irland - was sonst?

 

Anmerkung:

Reg D. Norton ist der Präsident des "Emerald Walkers Club" in Dublin. Er betreut neben dem 20 Kilometer Dublin City Ramble auch noch einen 218 Kilometer langen Weitwanderweg von Dublin nach Galway und den 720 Kilometer Weitwanderweg von Maleri Head nach Mizen Head.

 

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Letzte Bearbeitung von Karl Fritsch: Samstag, 22. Februar 2014 19:33:25 +0100
Erstellt: 21.04.2000 - Veröffentlichung: 01.05.2000

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