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Mein
Grundausbildungsjahr hat am Dienstag 02.04.1991 angefangen. Schon
die Fahrt mit dem Zug der Deutschen Bundesbahn war eine
Katastrophe. Auf der Fahrt von München nach Germersheim bei
Karlsruhe haben sich welche so angetrunken, das sich einer aus
dem fahrenden Zug umgebracht hat. Dies passierte mit dem
ankommenden Gegenzug. In unserer Wagen im Gang war das Fenster
auf, neben dem Fenster stand ein angehender "Hax" der
durch den Sog aus dem Fenster gezogen wurde und umgebracht wurde.
Der Zug wurde für zwei Stunden angehalten. Danach ging die Fahrt
nach Germersheim weiter. Es wurden danach alle Fenster fest
verschlossen so das keiner mehr heraus kam aus dem Zug.
In Germersheim angekommen ging
es dann mit dem Bus in die Kaserne. Ich wurde zugeteilt in die 15.
Kompanie Gruppe 2, in der Stube waren wir zu sechst. Darunter 4x
Thomas und 2x Karl ! Wir mußten uns mit dem Nachnamen anreden,
weil es anders nicht ging. In der Stube waren: Thomas Frey, Karl
Engelhard, Thomas Gerber, Thomas Feneberg, Karl Fritsch und
Thomas G. (Nachname vergessen). Gleich darauf ging es zur Kantine
zum Essen, es gab eine Gulaschsuppe. Die werde ich garantiert
nicht vergessen ! Fünf Minuten später war mir übel. Ja so sind
die Kantinen bei der Bundeswehr, grausam. Geschweige die Eintöpfe...
Zum Glück waren es nur Drei Monate in Germersheim. Auch die
werde ich nicht vergessen. Es ging schon krass ab in der Kaserne
und vor allen in der Kompanie. Es war eine der schlechtesten
Kompanie laut den Hauptmann. Und das heißt schon was !
Nach den 3 Monaten der
Grundausbildung kam ich nach Klosterlechfeld zwischen Augsburg
und Landsberg am Lech. Beim Jagtbombergeschwader G32 bei den
ultralauten Tornados. In der Stube waren wir zu viert: Alexander
Pichler, Karl Fritsch und zwei andere. Alexander und ich waren
dann für den Warenein-/ausgang zuständig. Die Kantine in
Klosterlechfeld war etwas besser als in Germersheim. Da habe ich
den Führerschein B-Kurz und den Staplerschein gemacht. Das war
das interessanteste überhaupt bei der Bundeswehr in diesem Jahr.
Und was sonst haben wir bei der Luftwaffe noch gemacht, eine
ruhige Kugel geschoben. Was sonst?
Dann war es soweit, das Ende
der Bundeswehr ist gekommen. Das Ausscheiden: Raus aus der
Kaserne ging es zum Bahnhof Klosterlechfeld. Von dort aus nach
Augsburg und mit IC nach München Hauptbahnhof. Mit der S-Bahn
fuhren wir nach Laim ins bekannte Bistro in der Landsberger Str.
Ecke Fürstenrieder Str. der Ausscheidertreffpunkt in München.
Meine Zeit endete am 31.03.1992
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